Mein tierisches Team


Bei meiner therapeutischen Arbeit unterstützen mich meine fleißigen, vierbeinigen Helfer, ohne die diese Arbeit gar nicht möglich wäre.


„Dusty“

Zum einen ist da die 1994 geborene Missouri Foxtrotter-Stute mit dem klangvollen Namen „Foxfire’s Golden Stardust“ – wobei sie ihrem Rufnamen „Dusty“ schon eher gerecht wird, besonders dann, wenn sie sich mal wieder ausgiebig im Sand der Dresdner Heide gewälzt hat.


Dusty ist nach ihrer Wesensart die geborene Leitstute: sie strahlt Autorität aus, ohne „zickig“ zu sein, bewahrt auch in scheinbar „gefährlichen Situationen“ stets den Überblick sowie die notwendige Gelassenheit und behandelt ihre Artgenossen stets fair und fürsorglich.


Außer durch ihr wunderschönes Exterieur zeichnet sie sich durch ihre Konditionsstärke und ihre Ausdauer aus, was ich bei Ausritten mit ihr immer wieder aufs Neue genieße.

Dusty ist als Westernreitpferd und als Therapiepferd ausgebildet. Sie reagiert schnell auf feinste Signale. Dadurch fordert und fördert sie zielgerichtetes und präzises Arbeiten. Aufgrund ihrer natürlichen Autorität erwartet sie von ihrem Gegenüber die konsequente Übernahme der Führung und Verantwortung – andernfalls übernimmt gegebenenfalls sie die leitende Position.


„Loni“

Die gleichaltrige Norweger-Fjord-Stute Loni erweist sich durch ebenso gute Qualitäten als hervorragendes Therapiepferd. Auch sie wird im Westernstil geritten und ist als Therapiepferd ausgebildet.


Ihr Aussehen entspricht zugegebenermaßen nicht gerade dem eines Rennpferdes, weshalb sie manchmal auch den Spitznamen „Marzipankugel“ ertragen muss, dafür aber ist sie immer und überall „Everybody’s Darling“. Ihre fast schon stoische Gelassenheit sowie ihre Menschenfreundlichkeit und –bezogenheit qualifizieren sie zu einem Therapiepferd erster Klasse.


„Melasól“


Die 2004 auf dem „Islandpferdegestüt Haselhof“ bei Pulsnitz geborene Islandpferde-Stute Melasól (deren isländischer Name „arktischer Mohn“ bedeutet) ist im Mai 2007 nach Langebrück umgezogen. Sie hat sich hervorragend in das tierische Therapieteam integriert und lernt weiterhin sehr wissbegierig (und erfolgreich) von den ranghöchsten Stuten.


Melasól wird seit 2008 im Westernstil geritten. Sie zeigt sich an Menschen interessiert, respektvoll und sehr „cool“ – und bestätigt damit die viel gerühmte Gelassenheit ihrer Rasse.


In der Ausbildung zum Therapiepferd ist sie nunmehr schon fortgeschritten und arbeitet voll im Team mit. Durch ihr manchmal etwas jugendliches Ungestüm-Sein und die damit einhergehende Ungeduld ist sie unter Umständen eine echte Herausforderung für die Klienten.


„Max“

Der im August 2012 geborene Golden-Retriever-Rüde „Max“ ist seit Februar 2013 mein täglicher Begleiter – auch außerhalb der Therapiestunden – und mittlerweile ein vollwertiges Mitglied meiner Familie.

Seine Ausbildung zum Therapiehund dauert derzeit noch an, wobei wir gemeinsam tolle Fortschritte erzielen. Hierbei lernt Max nicht nur von seinem Hundetrainer, sondern hat auch mir schon eine ganze Menge über Hunde beigebracht.

Besonders beeindruckend ist zu beobachten, wie gut sich meine Pferde und Max verstehen, miteinander kommunizieren und sprichwörtlich „zusammen-arbeiten“. Dies fördert – ohne viel Zutun durch mich — eine positive Therapie–Atmosphäre für Mensch und Tier

Aber das ist beileibe nicht mein komplettes Team! - Sehr viel zu einer positiven Therapieatmosphäre tragen auch die anderen auf dem Ponyhof lebenden Tiere bei:

Da sind z. B. Kaninchen, Schafe und Enten sowie unzählige Schwalben und Spatzen. (Letztere stürzen sich begierig auf jegliche Überreste körnigen Pferdefutters)


Weiterhin gehören inzwischen auch „zweibeinige Helfer“ dazu, ohne deren tatkräftige Unterstützung ich meine Arbeit nicht mehr bewältigen könnte:

Katrin Jana

Leonie Andrea