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Briefe an uns
Mein Name ist Sylvia, ich bin 42 Jahre alt, habe ADS, Migräne und eine
Tumoroperation hinter mir. Durch Untersuchungen hat man jetzt wieder
einen kleinen Tumor festgestellt..
Eigentlich müsste man langsam verzweifeln, doch durch die Hilfe, von
Mensch und Tier finde ich Kraft, Stärke, die nötige Geduld und
Durchhaltevermögen und Selbstvertrauen....
Im
Juli 2007 lernte ich Frau Schrodin und ihre Therapiepferde: „Dusty“ eine
Missouri-Foxtrott-Stute, „Loni“ die Fjord-Stute und „Benito“ den
Schimmel kennen und war begeistert. Einmal, weil ich von Natur aus,
Tiere, vor allem Pferde, sehr mag, dann, weil das Therapeutische Reiten
mit in der Reitanlage integriert ist, und ich zufriedene, freundliche
Pferde und Reiter fand. Ich fühlte und fühle mich dort wohl......
Aufgrund meiner Tumorerkrankung ist eine ADS-Medikamentation bei mir
ziemlich schwierig, doch ich wollte mich nicht zufrieden geben. So las
ich in Zeitschriften und Büchern, dass Tiere schon sehr oft kranken
Menschen geholfen haben. Nun wollte ich auch das Therapeutische Reiten
bei Frau Schrodin probieren. Mein tierischer „Therapeut“ ist die
wunderschöne, fast kupferfarbene Missouri-Foxtrotter-Stute „Dusty“.
Zuerst hatte ich sehr mit meinen ADS-Problemen (Angst, sehr geringe
Konzentration und Ausdauer, Zweifel usw.) zu kämpfen – doch die
einfühlsame, konsequente und freundliche Art von Frau Schrodin und die
gutmütige, ruhige und nervenstarke Stute halfen mir sehr dabei, dass es
langsam besser wurde.
Vor allem die ersten Stunden fielen mir sehr schwer, da mich
Selbstzweifel und alte, schlechte Erlebnisse aus meinen bisherigen Leben
bei der Therapie plagten. Doch schon Stunden später setzte das Umdenken
ein: Langsam wurden Blockaden abgebaut, das Körperbewusstsein und die
Wahrnehmung haben sich geändert. Selbstbewusstsein stückweise auf- und
Ängste abgebaut, Geduld und Vertrauen sind keine Fremdwörter mehr.
Ein Erlebnis, was ich nicht vergesse, war, als ich das erste Mal im
Sattel von „Dusty“ saß, und die Körperwärme, die Kraft und Stärke, und
die Konzentration, die die Stute ausstrahlte, spürte. Das war einfach
fantastisch. Inzwischen saß ich schon mehrmals wieder auf ihrem Rücken
und ein Gefühl des Glücks überkommt mich jedes Mal.
Ich habe seitdem schon viel gelernt, viel über Menschen,
Selbstbewusstsein, Körpersprache und über die Pferde. Langsam lerne ich
auch ihre Sprache. Auch wenn ich darin noch kein Meister bin, bin ich
wirklich glücklich, wenn ich bei ihnen sein kann.
Daran erinnere ich mich, wenn es mir nicht gut geht und es gibt mir
Kraft und Stärke.
Deshalb, vielen Dank Frau Schrodin für Ihre Hilfe.
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Seit Januar 2006 reitet unser Sohn Johann bei Frau Schrodin auf dem
Pferd Loni.
Zwischen Johann und Loni hat sich ein freundschaftliches Verhältnis
entwickelt. Loni ist ein liebes und sympathisches Pferd. Frau Schrodin
geht auf eine sehr ruhige, aber auch bestimmte Art auf Johann ein und
beide verstehen sich gut.
Durch das therapeutische Reiten hat Johann das Gefühl für sein
Gleichgewicht sehr verbessert. Auch hat sich seine Konzentration und
Belastbarkeit optimiert. Die vielfachen Reize und Einwirkungen beim
Reiten und bei der Pferdepflege üben einen positiven Effekt auf die
Wahrnehmung der motorisch weniger intakten Körperhälfte von Johann aus.
Unser Sohn geht sehr gern zu den Therapiestunden bei Frau Schrodin. Sie
sind zu einem festen Bestandteil seines Lebens geworden.
Vielen Dank!
Kerstin B. Dresden, im Januar 2007
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