Mein tierisches Team


Bei meiner therapeutischen Arbeit unterstützen mich meine fleißigen, vierbeinigen Helfer, ohne die diese Arbeit gar nicht möglich wäre.


„Dusty“

Zum einen ist da die 1994 geborenen Missouri Foxtrotter-Stute mit dem klangvollen Namen „Foxfire’s Golden Stardust“ – wobei sie ihrem Rufnamen „Dusty“ schon eher gerecht wird, besonders dann, wenn sie sich mal wieder ausgiebig im Sand der Dresdner Heide gewälzt hat.


Dusty ist nach ihrer Wesensart die geborene Leitstute: sie strahlt Autorität aus, ohne „zickig“ zu sein, bewahrt auch in scheinbar „gefährlichen Situationen“ stets den Überblick sowie die notwendige Gelassenheit und behandelt ihre Artgenossen stets fair und fürsorglich.


Außer durch ihr wunderschönes Exterieur zeichnet sie sich durch ihre Konditionsstärke und ihre Ausdauer aus, was ich bei Ausritten mit ihr immer wieder aufs Neue genieße.


„Loni“

Ebenso gute Qualitäten als Therapiepferd zeichnen die gleichaltrige Norweger-Fjord-Stute „Loni“ aus:


Ihr Aussehen entspricht zugegebenermaßen nicht gerade dem eines Rennpferdes, weshalb sie manchmal auch den Spitznamen „Marzipankugel“ ertragen muss, dafür aber ist sie immer und überall „Everybody’s Darling“. Ihre fast schon stoische Gelassenheit sowie ihre Menschenfreundlichkeit und –bezogenheit qualifizieren sie zu einem Therapiepferd erster Klasse.


„Benito“

1997 ist „Benito“ geboren, ein Deutsches Reitpony, der zur gleichen Zeit nach Langebrück kam, als ich 2006 dort meine Zelte aufschlug. Er ist Eigentum einer sympathischen Reitkollegin, die sich für das Therapeutische Reiten interessiert.


Da „Benito“ sehr viel Talent als Therapiepferd hat und die notwendigen charakterlichen Festigkeiten in sich birgt, habe ich Anfang 2007 eine „Pferdepatenschaft“ für ihn übernommen und bilde ihn seitdem entsprechend aus. Zusammen mit „Dusty“ und „Loni“ (deren treuer Freund er inzwischen geworden ist) unterstützt er uns nun tatkräftig bei der täglichen therapeutischen Arbeit.


„Melasól“


Die 2004 auf dem „Islandpferdegestüt Haselhof“ im Haselbachtal bei Pulsnitz geborene Islandpferde-Stute „Melasól“, deren isländischer Name „arktischer Mohn“ bedeutet, ist, nachdem sie ihre ersten Jahre unbeschwert in der Jungstutenherde auf dem „Haselhof“ genießen durfte, seit Mai 2007 in Langebrück und hat sich hervorragend in die hiesige Herde integriert.


Melasól wird seit Herbst 2008 geritten, parallel dazu läuft die Ausbildung zum Therapiepferd. So begleitet sie häufig als "Führpferd" unsere Therapien, zeigt sich dabei an Menschen interessiert, respektvoll und sehr "cool" - und bestätigt damit die gerühmte Gelassenheit ihrer Rasse.


Auf ihre weitere Entwicklung bin ich gespannt und es zeichnet sich schon jetzt ab, dass die hübsche "Isi-Dame" sich sehr gut in unser Team einfügen wird.


"Nero"


 

Seit Januar 2009 ist er unser Neuer im tierischen Therapieteam.
Nero ist ein 1997 geborener Haflinger von kräftiger Statur und verspieltem Wesen.
Er ist Eigentum der Brüder Kunath aus Langebrück. Aufgefallen ist mir Nero bei seinem "Einzug" im Sommer 08 durch seinen stabilen Körperbau, sein Interesse am Menschen und seine Bereitschaft auf kleine Signale mitzugehen. Nach einer kurzen Testphase im Dezember 2008, ob wir zusammenpassen übernahm ich mittlerweile eine Pferdepatenschaft für ihn.
Nero erhält eine Festigung seiner Grundausbildung unterm Westernsattel und zeigt eine rasche Auffassungsgabe für seine Aufgaben als Therapiepferd.


Aber das ist beileibe nicht mein komplettes Team! - Sehr viel zu einer positiven Therapieatmosphäre tragen auch die anderen auf dem Pferdehof lebende Vierbeiner bei:

Da ist z.B. "Ellis", die Berner Sennenhündin, Kaninchen, eine kleine Schafherde, Galloway-Rinder und Schweine.

Ellis Galloway-Rinder Hilde


Weiterhin gehören inzwischen auch „zweibeinige Helfer“ dazu, ohne deren tatkräftige Unterstützung ich meine Arbeit nicht mehr bewältigen könnte:

Andrea Jana Greta Leonie

 

„Lebewohl, Herr Timmy“

Am Ostersonntagmorgen mussten wir uns von unserem treuen Freund „Timmy“ leider für immer verabschieden. Seit 2003 habe ich ihn gekannt und später hat ihn mir eine liebe Freundin zum Geschenk gemacht. Seither hat er mich fast täglich begleitet und uns mit seinen Streichen oft zum Lachen gebracht. Seine Kunststückchen als „Therapieziege“ bleiben unvergesslich.

Von den Folgen einer Lungenentzündung im März dieses Jahres hat er sich nie wieder ganz erholt und ist letztendlich friedlich eingeschlafen.

Wir sind der festen Überzeugung, dass er sich inzwischen in die riesige Ziegenherde eingereiht hat, die irgendwo durch immergrüne Wiesen zieht. Und genau wie in unseren Herzen hat er auch dort bestimmt seinen Platz gefunden.

Vielen Dank, Timmy! – Es war schön, ein Stück des Weges mit Dir zusammen zu gehen!